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Die Gruppe der Weltklassepiloten war zu allen Zeiten klein. Kurt Ahrens gehörte zwischen 1967 und 1970 dazu. Er, der 1958 in der damaligen Formel 3 (500 ccm Hubraum) mit einem Cooper seine ersten Rennen gewann, galt jahrelang als ausgesprochener Formelwagenspezialist. Dreimal war er Deutscher Meister (1961, 1963 und 1965), einmal Europapokalsieger (1967) und nur “nebenher” fuhr er “zum Taschengeldverdienen” Werkswagen von Abarth und BMW.
Doch internationale Anerkennung erntete er in den beinharten Rad-an-Rad Duellen der Formel 2, in der damals auch stets die Formel 1 Cracks mitmischten. Jack Brabham bot ihm dann 1968 für den GP von Deutschland einen Formel 1 an. Ahrens sagte zu, erklärte aber gleich, dass die Formel 1 für ihn “kein Dauerthema” sei.
Ein ungewöhnliches Statement für einen 28 jährigen. Doch man darf nicht vergessen, daß Ahrens damals im Profizirkus immer “nur“ Hobbyrennfahrer war und die ganze Woche in der väterlichen Alteisenverwertung hart arbeiten musste. Und der wohlhabende Vater Ahrens, selbst erfolgreicher Motorsportler, akzeptierte keinen "Nur-Rennfahrer" in der Familie.
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