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.Motorradrennen bestritt er schon seit Beginn der 30er Jahre, von 1948 an jedoch in großen Stil: Er startete meist in drei Klassen (250, 300 und 500 ccm) am gleichen Tag. Seine Spezialität: Sandbahnrennen, Speedway. Er verstand wenig von Technik, schraubte auch nicht selbst, aber er war ein Draufgänger. Und das liebten die Zuschauer.
Tausende Braunschweiger werden sich noch an ein Rennen 1949 auf der Aschenbahn des Eintracht-Stadions erinnern. Ahrens startete in einem Lauf derart furios, daß die Maschine sich aufbäumte und nach hinten Überschlug. Der Start wurde wiederholt. Ahrens sprang auf eine Ersatzmaschine und siegte. Beim Endlauf zur Deutschen Meisterschaft 1950 der 250ccm-Klasse mußte er in München unbedingt gewinnen um den Titel zu erringen. Das Handicap des Braunschweigers: Er hatte sich den rechten Fuß bei einem vorhergehenden Rennen gebrochen. Wie die Sache ausging? Ahrens wurde Deutscher Meister. Mit Gipsfuß.
Ob Gehirnerschütterung, Schulterbruch oder eingegipste Hand: Der eisenharte Kurt Ahrens (von 1952 an fuhr er nur noch Autorennen) ging unerschütterlich an den Start. Bei über 400 Rennen. Es dürfte kaum einen deutschen Motorsportler gegeben haben, der derartig viele Unfälle überlebt hat.
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